Deutsches Quartett startet zum IRC-Lauf in Ungarn
Bei der Mescek Rallye hat sich ein sehenswertes Starterfeld angemeldet. Allein gut 20 Super 2000er werden an den Start gehen. Diese europäische Top-Veranstaltung lassen sich natürlich auch einige deutsche Teams nicht entgehen. Mit dabei sind Mark Wallenwein, Matthias Kahle, Felix Herbold und Hermann Gassner jr. Die beiden Skoda-Teams waren ja schon letztes Wochenende zur Barum-Rallye an den Start gegangen.
Jetzt können sie in Ungarn zeigen, was sie in Tschechien für Erfahrungen sammeln konnten. Eine Verbesserung nach vorn sollte schon drin sein. Aber genau wie bei Felix Herbold und Hermann Gassner jr. wird es keinesfalls bis ganz nach vorn reichen. So realistisch werden die Jungs wohl sein, um zu wissen wer um die ersten Plätze fährt. Der Sieger der Barum-Rallye Jan Kopecky, zum Beispiel, ist einer dieser Kandidaten. Ebenso der Zweitplatzierte Freddy Loix ist ein Garant für Bestzeiten in Ungarn. Auf ungarischem Asphalt können höchstens die Peugeot-Teams um Bryan Bouffier und Thierry Neuville noch etwas ausrichten. Wenn sie die Chancen auf einen Titel noch wahren wollen, müssen sie in Ungarn voll auf Angriff fahren. Schwer wird es allemal da noch ein weiterer Skoda-Pilot immer mehr in Fahrt kommt. Es ist Andreas Mikkelsen der gern bei seinen Markenkollegen ganz vorn mit dabei sein will.
Bild: Peter Hempel
Text: Tobias Lehmann
07.09.2011
Knapper Sieg für Jan Kopecky in Ungarn
Der Skodapilot Jan Kopecky kann sich, nach dem Fahrfehler und dem daraus resultierenden Crash seines Markenkollegen Andreas Mikkelsen, knapp gegen seinen Verfolger wehren. Mit nur 0,8 Sekunden gewinnt er vor dem Belgier Thierry Neuville, im Peugot 207 S2000, und übernimmt damit die Führung in der IRC. Neuville fuhr die letzte Prüfung voll auf Angriff da er noch eine Chance witterte. Satte 7,3 Sekunden war er schneller, aber gereicht hat es trotzdem nicht. Auf Platz drei steuerte Freddy Loix seinen Skoda und wahrt sich damit noch alle Titelchancen.
Hermann Gassner jr. glänzte mit einem starken fünften Gesamtrang. Für Felix Herbold lief es nicht so rund. Auf Platz 13 liegend rollte er auf der letzten Prüfung mit einer defekten Lichtmaschine aus. Die beiden deutschen Skodateams um Mark Wallenwein und Matthias Kahle mussten sich mit Rang 14 und 19 zufrieden geben. Matthias Kahle verlor schon am ersten Tag durch eine Zeitstrafe wertvolle Sekunden. Mark Wallenwein bewegte sich mit jedem gefahrenen Kilometer immer mehr in Richtung der alten Routine und konnte am Ende sogar wieder etwas auf die Spitze aufschließen.
Bilder: Peter Hempel
Text: Tobias Lehmann
13.09.2011








