· 

Ziel war das Ziel

Am 12.4. machten sich Patrick und Co Sebastian, mit Ihrem blauen Fiat, auf den Weg in den Südharz. Die Roland-Rallye stand auf dem Programm. Erste Rallye seit dem Ausfall, durch
technischen Defekt, bei der Osterburgrallye Weida 2018, Erste Schotterrallye auf Schotterreifen und eine Wetterprognose mit Schnee und Temperaturen um den Gefrierpunkt.

 

Beiden ging vor der Rallye so einiges durch den Kopf: “Hält das Auto? Wie verhalten sich die Reifen auf nassem und glatten Asphalt? Und und und”

 

Die Zielankunft war das gesteckte Ziel und einen Rhythmus finden auf losem Geläuf. Nach einer entspannten Anreise und einchecken in der Unterkunft, ging es zur Dokuabnahme und
technischen Abnahme. Diese wurden ohne Probleme absolviert, bis auf die teilweise offen gelassene Wartungsgrube. Diese wurde Sebastian beim rausschieben des Fiat zum Verhängnis und er trat auf einmal ins Leere und prellte sich somit die rechte Hand und linke
Hüfte. Nach kurzem Aufregen ging es zum gemütlichen Teil über.


Am Samstag ging es früh zum Recce. Dieses wurde wie immer ohne Probleme und mit viel Spaß absolviert. Und es kamen immer wieder Schneeflocken vom Himmel. Um 11:39 Uhr dann Start auf dem Schulgelände, am Petersberg, in Nordhausen. Tolles Gefühl mit
Startnummer 9 an den Start zu gehen. So viele Zuschauer sieht man sonst leider nicht, wenn man am Ende des Feldes fahren muss.


Los ging es mit der WP1\4 “Apostelbrücke”, ein Rundkurs mit einer Länge von knapp 10 km. Erste Runde verlief super und Patrick machte sich vertraut mit den Reifen auf Schotter und schmierigen Asphaltpassagen. Doch am Ende der WP kurz vorm Ziel ging man eine Schikane zu optimistisch an und Touchierte diese. Die Freude war dadurch Mal kurz im Keller, weil man eine Zeitstrafe im Retrofeld kaum aufholen kann. WP2 verlief ohne Probleme, kaum gestartet und schon im Ziel, so der Charakter dieser 2km-WP. Das Gehege stand nun auf dem Plan. Man ging mit Respekt an diese WP, man merkte aber schnell, dass die WP richtig schöne und schnelle Passagen bietet. Beide waren glücklich, die erste Schleife ohne Probleme geschafft zu haben.


Nach dem Regrouping ging es zur zweiten Schleife. Ab und zu kam die Sonne durch, doch pünktlich zum Start der WP's kamen dicke Flocken vom Himmel. Die 3 WP's wurden ohne Probleme absolviert und Patrick und Sebastian waren glücklich, im Ziel zu sein. Gespannt schaute man auf die Zeitenaushänge und stellte mit Entsetzen eine Abweichung von 8,42 Sekunden auf WP2 fest. Laut den gemessenen Zeiten von Sebastian, hätte diese aber nur ungefähr 0,41 Sekunden betragen dürfen. Marcus Hesse half ohne großes Wenn und Aber, und es stellte sich ein Schreibfehler heraus. 8 Sekunden wurde den beiden wieder gut geschrieben. Somit lagen beide laut Aushang nach WP5 auf Rang 10 von 26 Teilnehmern. Es kam dann noch eine 3 Sekundenstrafe wegen der Schikane dazu, somit landeten Beide auf Rang 16, in der ADMV-Histo-Meisterschaft auf Rang 4.


Fazit nach der Rallye: Schotter macht riesen Spaß und man wird sich auf dieses Geläuf
konzentrieren!


Der nächste Start erfolgt Ende Juni zur Rallye Zwickauer Land.

 

Text: Sebastian Geisler

Bild: STO-Motorsportfotos.de